UKM-Protec

Aktuelles

„Früher wurde das Kinn auf die Brust genäht“ – neuartige Orthese hilft nach Luftröhren-OP

Körperteiluntertützendes Korsett sorgt für die richtige Schonhaltung nach Operation / Heilungsprozess wird gewährleistet
Ewald Espeter hat in seinem Leben schon zwei Mal dem Krebs getrotzt – trotzdem hat den Achtzigjährigen die dritte Erkrankung mit einem Tumor in der Luftröhre (Trachea) natürlich erschreckt. Gleichzeitig aber wusste er: „Ich will auch dieses Mal überleben.“ Geäußert hatte sich der Tumor durch starke Luftnot und ein unüberhörbares Geräusch beim Einatmen (Stridor). Eine Computertomografie zeigte, dass die Luftröhre fast vollständig verlegt war, also quasi „zu“. Als dringlichste Maßnahme erfolgte durch die Lungenfachärzte des UKM (Universitätsklinikum Münster) zunächst eine Lungenspiegelung zur Erweiterung der Engstelle mit einem Laser, damit Herr Espeter wieder besser Luft bekam.

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Schritt für Schritt zum sicheren Gang

ProWalk

UKM ProTec für Hightech-Gehhilfe zertifiziert 
Nach einem Schlaganfall oder bei einer Erkrankung an Multipler Sklerose fällt das Laufen oft schwer. Der Fuß schleift hinterher, der Blick ist immer auf den Weg gesenkt – jeder Stein eine potentielle Stolpergefahr. Viele Patienten der UKM ProTec Orthopädische Werkstätten GmbH kennen das Problem. Eine unauffällige Manschette unterhalb des Knies kann nun Abhilfe schaffen.

Über gezielte Stromimpulse stimuliert das neueste Hightech-Gerät aus dem Portfolio der UKM ProTec die Beinmuskulatur und ermöglicht so einen Schritt ohne Fallfuß. „Das Außergewöhnliche dabei ist, dass das Produkt ‚sehen‘ kann“, verrät UKM ProTec-Mitarbeiter Wolfgang Brockmann. „Es erkennt eigenständig die Fußposition im Raum und bestimmt dann wann und wie lange der Impuls gegeben werden muss.“ Die unauffällige Manschette mit batteriebetriebener Technik macht somit den prüfenden Blick auf den Boden überflüssig. Für viele Patienten ein ganz neues Gefühl der Sicherheit.

Die UKM ProTec ist seit der Zertifizierung Ende Juli einer der wenigen Orthopädie-Werkstätten deutschlandweit, die WalkAide anbieten. Denn bevor das Gerät einsatzbereit ist, müssen komplexe Tests und Anpassungen durchgeführt werden. „In Vorbereitung auf die Zertifizierung wurde das gesamte Team ausgiebig geschult“, weiß Sebastian Pfister, Geschäftsführer der UKM ProTec. „So ist gewährleistet, dass jedem unserer Patienten mit modernster Technik und trotzdem ganz individuell geholfen werden kann.“

Und noch ein Vorteil bietet die Hightech-Gehhilfe: Für alle bisher verwendeten statischen Orthesen ist ein Schuh als Befestigung nötig. „Mit dem modernen System können Patienten endlich wieder barfuß durch den Sand laufen“, freut sich Brockmann über die neu gewonnene Freiheit seiner Patienten. „Das ist ein ganz neues Lebensgefühl!“ 

Nähen üben für den guten Zweck

Foto: UKM/Deiters

Was hat die Ausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker mit Nadel und Faden zu tun? Eine Menge – denn es ist Geschick und Präzision gefragt. Fertigkeiten, die auch für die Auszubildenden der UKM ProTec Orthopädische Werkstätten GmbH wichtig sind. Um den gezielten Stich zu üben, nutzten die Auszubildenden Stefanie Mainusch, Anna Weißen, Tobias Beitz, Maik Enneper, David Korbmacher, Henric Splitthoff und Dominik Trapp ihre Freizeit für den guten Zweck.

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Leben mit einer Unterarmprothese

(UKM/Thomas) Stefan Weiden (Mitte) und UKM ProTec-Mitarbeiter Elke Laudage und Michael Rolf sind froh über die vielen Möglichkeiten, die eine moderne Handprothese bietet.

Getränkekisten heben, nach Einkaufstüten greifen und den Blinker setzten. Eigentlich keine ungewöhnlichen Tätigkeiten, doch für Stefan Weiden war das lange Zeit nicht möglich. Der 46-Jährige ist mit einer angeborenen Fehlbildung am linken Arm auf die Welt gekommen und ist seit seiner Geburt auf eine Unterarmprothese angewiesen. Schon von Beginn an setzte der Dortmunder sein Vertrauen ins UKM (Universitätsklinikum Münster). Für das 2014 gegründete Tochterunternehmen UKM ProTec – Orthopädische Werkstätten war Weiden damit einer der ersten Patienten.

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Mitarbeiter der UKM ProTec unterstützt Orthopädietechniker in Haiti

„Es hat schon Fortschritte auf Haiti gegeben“, freut sich Christian Marik, Mitarbeiter der UKM ProTec Orthopädische Werkstätten GmbH. Im September reiste der Münsteraner für drei Wochen in den von Umweltkatastrophen heimgesuchten Inselstaat. Dort unterstützte er als Volontär die Organisation medi for help, die seit dem großen Erdbeben im Jahr 2010 mehrere Orthopädiewerkstätten im Land aufgebaut hat.

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Mit nur einem Bein über die Alpen

Von Füssen nach Venedig mit dem Fahrrad– und das mit nur einem Bein. Dieses große Ziel setzte sich der beinamputierte Nicholas Perreth. Eine große Hilfe im Vorfeld war das Team der UKM ProTec Orthopädische Werkstätten GmbH, das den Radler bei seinem Vorhaben unterstützte.

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Kontakt

Orthopädische Werkstätten GmbH
Albert- Schweitzer- Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster
Tel.: +49 251 83-44209
protec(at)­ukmuenster(dot)­de

Öffnungszeiten:
Montag - Mittwoch 8.30 – 16.00 Uhr
Donnerstag 8.30 – 17.00 Uhr
Freitag 8.30 – 16.00 Uhr